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Rolf Neustädter, Georg Bauer, Bernhard Schneider und Richard Jochum: Kernstück ist eine Platte mit einem Niveau 6m+ über der Straße. Weil wechselseitiger Austausch und Kommunikation zwischen den Disziplinen für die Entwicklung der modernen und zeitgenössischen Kunst kennzeichnend ist, legt der Ansatz seinen Akzent nicht in die vertikale, aber in die horizontale Erstreckung. Die Ausdehnung der Platte bis an die Grenzen der bebaubaren Fläche ist programmatisch. Die beiden Elemente sind eine Raumhülle, die vielseitig bespielbar als Ausstellungskomplex, "Transformator" oder black-box des zukünftigen Kunstgeschehens fungiert; sowie eine Platte, die den Ausstellungsbereich durch eine Vielzahl von Funktionen (Cafe, Foyer, Kommunikationszone, Veranstaltungsraum, Medienzentrum, Fotografieforum) umspült. Der Ausstellungsbereich wird von der Kunst permanent neu möbliert. Die Präsentationsflächen bilden eine Raumeinheit, deren einzelne Teile unterschiedliche räumliche Qualitäten ermöglichen: Ebene 1 - großer Ausstellungsraum, transparente Begrenzung, Einsehbarkeit von außen; Ebene 2 - erhöhte Lage, variable seitliche Begrenzung (Schiebewände); Ebene 3 - fixe Box mit lichtdurchlässiger Decke. Die Plattform diffundiert und kommuniziert auf allen Ebenen. Deshalb versteht sich auch der Eingang nicht als "Fassade", sondern als Zone – mit einem fließenden Übergang von urbanem Umfeld und Kunsthauskomplex: Die Stadt selbst wird zum Eingang. Cafe, Restaurant, Shops, Fotoforum, Medienzentrum, Studiogalerie, Büros etc. sind über durch das Foyer zentral erschlossen und vernetzt, aber auch separat davon betretbar. Die Begehbarkeit der P l a t t f o r m 6 m + funktioniert unter, in und auf ihr. Die Nutzbarkeit ihrer Oberfläche als Terrasse ermöglicht einen erweiterten Ausstellungs- und Cafébetrieb, Konzerte, Freiluftkino usw. Bilder: Georg Bauer |
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